Samstag, 28. August | 2021

MANDAUJAZZ OPEN AIR (Samstag)

Infos und Tickets | www.mandaujazz.de

16:00  Uhr  –  Überraschungsband

 

17: 30 Uhr  –  Fainschmitz (AT)

Mit Spielfreude und spritziger Ironie spielt Fainschmitz „schrill unterhaltsam und auf eine nachdenklich machende Art witzig“ Musik zum Kuscheln und zum wilden Tanz. Angetrieben von einer Rhythmusgitarre und einem wuchtigen Bass dringen ihre Songtexte mit Schmunzelgarantie in gesellschaftliche Widersprüche vor. Anders gesagt: „Das Tempo ist furios, der Wortwitz famos“ (Schaumburger Nachrichten). Mit Texten voller „Welternst und Liebesschmerz (…) führen uns Fainschmitz mitten hinein in die gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse“ (ff).

Seit 2016 touren die vier Musiker mit ihrer Mischung aus Gypsy Swing, Chanson, Jazz und Pop quer durch Europa: Sie begeistern auf Jazzfestivals wie auf Technopartys, in Konzerthäusern gleich wie auf der Straße oder im Wohnzimmer. „Die vier immigrantischen Wiener toben derart vor Lust, spritziger ironie und clubtauglicher Spielfreude, dass der Platz an dem sie auftreten, in bester Erwartung zur Tanzmeile wird.“ (Mittelbayerische)

Im April 2021 erschien nach Fainschmitz begins – der „österreichischen Sommer-Jazz-CD des Jahres 2018“ (oe1) – das zweite Album The Fainschmitz rises.

Mit Saxophon, Trompete und Klarinette feiern die Musiker „Jungle Swing“ mit eingängigen Melodien und ausgelassenen Improvisationen. Fainschmitz jongliert dabei auf erfrischende Weise zwischen Ausgelassenheit und selbstironischem Witz, Ernsthaftigkeit und Melancholie und erschafft Musik, „von der man sich mitnehmen und forttreiben lassen kann“ (ff).

BAND: Matthias Vieider – Saxophon, Klarinette, Gesang; Alexander Kranabetter – Trompete; Jannis Klenke – Gitarre; Martin Burk – Kontrabass

www.fainschmitz.com

19:30 Uhr  –  Laco Deczi & Celula New York (SVK | USA)

Als Ausnahme-Showtalent gelingt es der Jazz-Legende Laco Déczi mit kräftigen Rhythmen, einfühlsamen Kompositionen und meisterhafter Spielkunst, fetzigen Latin- und Rockjazz zu zelebrieren. Nach seinem fulminaten Mandaujazz-Debüt 2017 reist der weltberühmte Trompeter, Komponist und Bandleader erneut aus den Staaten an, um uns mit den hoch-karätigen Musikern von „Celula New York“ zu beehren.

Laco Deci ist einer der einflussreichsten Musiker der tschechoslowakischen Jazzszene. In Bratislava geboren, sorgte er in den 60er Jahren in Prag für Furore und hat vielen tschechischen Größen des Jazz den Weg geebnet. Mitte der 80er Jahre emigrierte er in die Vereinigten Staaten, wo er bis heute lebt.

1967 gründete der slowakische Jazz-Trompeter in Prag seine Band Celula, die ein „echter Renner“ wurde. Seine heutige Band heißt zwar immer noch „Celula“, aber seit seiner Emigration mit dem Zusatz „New York“.

Wie eine Bombe schlug die Musikrichtung in Prag ein, die Deczi – der Wegbereiter des Bebop in Tschechien – spielte. Bis dahin war der tschechische Modern Jazz sehr intellektuell und griff immer wieder auf die klassische Musik zurück. Laco Deczis Hardbop wirkte dagegen unmittelbar und rau. „Es war eigenartig, dass Musiker wie Karel Velebný, die eine Generation älter waren, ihn aufsogen, sich ihm und der neuen Welle unterordneten. Auf diese Weise wandelte sich die Musikszene und öffnete sich. Das war eine Vorstufe, denn als Nächstes konnte Jiří Stivín noch einen Schritt weiter in Richtung Avantgarde und dem amerikanischen Konzept des Free Jazz gehen.“ (Antonín Matzner)

Laco Deczi hatte damals bereits seine untrügliche Nase für hochklassige Talente, die er in seine Band aufnahm, so zum Beispiel der Pianist Karel Růžička. Auch heute noch ist er mit seiner Band Celula als Schatzgräber im Schmelztiegel New York unterwegs, um seinem Instinkt nach jungen, hochkarätigen Musikern zu folgen.

Deczi ist seinem Musikstil bis heute im Großen und Ganzen treu geblieben – ab und zu mischt er in die Spielarten des Bebop auch Anleihen bei Electro, Funk oder Latin.

In den Vereinigten Staaten riss sein Erfolg keineswegs ab  und so spielte er mit Jazzgrößen, wie Elvin Jones, Bill Watrous, Junior Cook, Dave Weckl und Sonny Costanzo, um nur einige zu nennen. (Vgl. Radio Prag Interational)

Band: Laco Deczi – Trompete; Vaico Deczi – Schlagzeug; Jan Uvira – Keyboards; Michael Krásný – Bass

www.lacodeczi.com

21:30 Uhr  –  DIKANDA (PL)

Das Septett Dikanda aus Stettin ist rund um die Welt preisgekürt und garantiert eine emotionale Reise durch ethnische Sounds voller Energie und außergewöhnlichem Charisma. Inspiriert von ethnischer Musik aus Israel, Kurdistan, Weißrussland und Indien, vor allem aber getragen von den Sounds des Balkans und der Roma verwandeln Dikanda traditionellen Folk zum zeitgenössichen Partyevent!

Dikanda wurde 1997 gegründet, hat seitdem sieben Platten auf den Markt gebracht, hunderte Konzerte in Deutschland, Österreich, Russland, Indien, der Schweiz und den USA gespielt und unzählige internationale Preise abgeräumt (darunter die ‚CD des Jahres‘ des Magazins Folker 2005).

Stets auf der Suche nach neuen musikalischen Möglichkeiten steht für die Band ihr authentischer Stil aus eigenen Kompositionen veredelt mit Esprit und Leidenschaft im Vordergrund. Ihr musikalischer Ausdruck entfacht mit Gefühl eine enge Beziehung zwischen der Musik und dem Publikum. “Dikandisch” beschreibt dabei ihre chrakakteristische Sprache aus originellen Worteigenkreationen.

www.dikanda.com

BANDMITGLIEDER:

  • Ania Witczak – Gesang, Akkordeon
  • Dominik Bieńczycki – Violine
  • Daniel Kaczmarczyk – Schlazeug
  • Piotr Rejdak – Gitarre
  • Grzegorz Kolbrecki – Kontrabass
  • Kasia Bogusz – Gesang
  • Szymon Bobrowski – Trompete

 

Informationen und Vorverkauf: www.mandaujazz.de